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Altersbedingter Haarausfall – Wer ist betroffen? November 15, 2013 d.rose

Altersbedingter Haarausfall

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Beide Geschlechter sind von altersbedingtem Haarausfall betroffen. Bei Männern setzt er jedoch meist früher ein als bei Frauen. Während bei jungen Herren oft schon zwischen 20 und 30 Jahren erste sichtbare Zeichen einsetzen, geht es bei Frauen meist erst nach den Wechseljahren los.

Dafür ist die Hormonumstellung verantwortlich, denn die Eierstöcke produzieren weniger von dem haarwuchssteigernden Hormon Östrogen. Die nun verstärkte Produktion von Androgen hat einen sichtbaren Effekt, denn das Sexualhormon hemmt das Haarwachstum und schädigt die Wurzeln. Dauerte die Wachstumsphase früher ungefähr 6 Jahre, ist sie nun mit einem Jahr beendet. Aus einem Haarfollikel können nur 10-12 Haare nachwachsen. Ein kahler werdender Kopf ist also die Folge.
Zusätzlich wirkt sich die Veränderung des Stoffwechsels negativ aus, wurden zuvor Gifte und Säuren bei den Monatsblutungen ausgeschieden, so müssen diese nun ständig verstoffwechselt werden. Der Körper verliert so Mineralstoffe, die sehr wichtig für ein gesundes Haarwachstum sind. Paradoxer Weise nimmt der Haarwachstum in anderen Bereichen zu, wie zum Beispiel im Gesichtsbereich, an den Unterschenkeln oder Zehen. Das gesteigerte Vorkommen von Androgen bewirkt also, dass der weibliche Körper Merkmale des männlichen Behaarungstyps annimmt.

Anders als beim Mann, bilden sich bei der Frau weniger häufig Geheimratsecken. Typischer Weise ist der beginnende Haarausfall durch verdünntes Haar im Scheitelbereich zu bemerken, während die Haardichte im Schläfen- und Hinterkopfbereich sich wenig verändert. Die Ausdünnung des Haares setzt sich über den ganzen Kopf fort, man bezeichnet den Typus als diffusen Haarausfall. Komplett kahle Stellen entstehen meist nicht, das Haar tritt nur dünner und reduziertrt in Erscheinung.

Bei Männern kann es mit dem Haarausfall sogar schon direkt nach der Pubertät losgehen. Verantwortlich ist eine vererbte Überempfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron, einer Form des Testosterons. Ein Mann mit einem kahlen Kopf muss also nicht zwangsläufig mehr Testosteron produzieren, ausschlaggebend ist die empfindliche Reaktion darauf.

Vermeiden lässt sich der altersbedingte Haarausfall nicht. Die natürlichen Veränderungen des Körpers lassen sich nicht ausschalten. Ein bisschen entgegenwirken kann man ihm aber schon. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Behandlung.

 

 

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