Einzelne Phasen des Haarausfalls
Häufig kann man schon anhand einer groben Betrachtung des Haarzustandes erkennen, wie weit ein Haarausfall fortgeschritten ist.
Für die Einteilungen der verschiedenen Haarzustände verwendet man beim Mann häufig die Hamilton-Norwood-Skala und bei Frauen eher das Ludwig-Schema. Ein alternatives System zur Bestimmung wurde vom Hamilton-Norwood-Schema abgeleitet und 1977 von Ludwig veröffentlicht.
Danach werden die Phasen des Haarausfalls in sieben Stufen eingeteilt. Der Haaransatz weicht nicht oder nur sehr gering zurück und frontaler Haarausfall bis in Richtung Hinterkopf. Es bilden sich Geheimratsecken aus, die nicht über eine zwei Zentimeter vor den äußeren Gehörgängen gedachte Verbindungslinie hinausgeht. Die Geheimratsecken reichen in Richtung Hinterkopf über die vor den Gehörgängen gedachte Verbindungslinie hinaus und die Stirn- und Scheitelregion sind ineinander übergegangen. Zu den Seiten breiten sich haarlose Flächen aus. Die frontal
Flächen des ausgeprägten Haarausfalls und auf dem Scheitel wird die Behaarung nur noch durch eine schmale Zone getrennt.

Das Haar an der Schläfe und dem Hinterkopf nimmt eine „kreisrunde Form“ an sowie in Stirn- und Scheitelregion sind Flächen des Haarausfalls ineinander übergegangen. Haarlose Flächen breiten sich zu den Seiten aus. Und von der ursprünglichen Kopfbehaarung ist nur noch ein schmaler „Kranz“ verblieben der sich von den Ohren um den Hinterkopf herum zieht.
