Erblich bedingter Haarausfall & wie man ihn stoppen kann

Grundsätzlich gibt es keinen erblich bedingten Haarausfall (Alopezie), wie es verstanden wird. Wie die Mutter so die Tochter ist zwar korrekt, aber nicht im Sinne: „wenn der Mutter die Haare ausfallen, passiert das logischerweise auch bei der Tochter“.

Im Grunde ist es so, dass die Kinder aller höchstens die Lebens- gewohnheiten der Eltern erben, beispielsweise die schlechten Essgewohnheiten, zu viel Kaffee oder Rauchen und Alkohol. Ist die Mutter also zum Beispiel beruflich stets gestresst und bekommt irgendwann einmal stressbedingtem Haarausfall, ist es in unserer Gesellschaft gedanklich nachvollziehbar, dass die Tochter dann auch einmal über Haarausfall klagt. Auch wenn das nicht der Wahrheit entspricht.

Doch wird die Tochter maximal dann über Haarausfall klagen, wenn sie sich gleich stressen lässt wie ihre Mutter und sich auch sonst noch die eine oder andere Angewohnheit zu Eigen gemacht hat. Betrachtet man die vererbten Gewohnheiten ganzheitlich, kann klar gesagt werden, dass jeder Mensch eine bestimmte Veranlagung von den Eltern © 2008 Claudis Hautumm  / pixelio.deerbt. Allerdings reagiert der Körper nur darauf, wenn der Mensch sein Gleichgewicht verliert. Das bedeutet, dass alles umgekehrt natürlich auch wieder ins Lot gebracht werden und der Haarausfall auch wieder gestoppt werden kann. In der Regel kann also nicht die Großmutter oder die Mutter für den Haarausfall verantwortlich gemacht werden. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Männer und die sprichwörtliche Glatze, die Mann vom Vater vererbt bekommen hat.



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