Falsche Ernährung beeinflusst den Haarausfall
Falsche Ernährung kann tatsächlich zu Haarausfall führen. Das hat mehrere Gründe.
Zum ersten gehören die Haarfolikel (darin sitzen die Haarwurzeln) zu den Zellen im menschlichen Körper, die sich am aktivsten teilen. Für die Teilungen wird ein sehr hoher Stoffwechselumsatz erfordert. Dabei werden Nährstoffe wie Vitamine und Spurenelemente vermehrt gebraucht. Von vielen dieser Nährstoffe kann der Körper keine eigenen Depots aufbauen, deshalb entnimmt er sie der zugeführten Nahrung. Der Körper braucht also ausreichende Mengen an Nährstoffen, bekommt er beispielsweise zu wenig Folsäure, Zink, Biotin (Vitamin H), Vitamin B6 und B12 die allesamt von den Haarfolikeln für die Zellteilung benötigt werden, kommt es möglicherweise zum unliebsamen Haarausfall.
Zweitens: ebenso kann ein Eisenmangel Alopezie verursachen. Manche Frauen haben sehr starke Menstruationsblutungen und sind besonders gefährdet.
Und zuletzt: auch zu einseitige Ernährung kann Auslöser von Haarausfall sein, wie vegetarisches Essen.
Auf jeden Fall ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen, wenn es zu Haarausfall kommt, um die genaue Ursache zu
finden und entsprechende Therapien einzuleiten. Unser Tipp: eine reichhaltige, abwechslungsreiche Ernährung ist vielleicht kein Garant für schönes, volles Haar auf Lebenszeit, aber zumindest kann es eher nicht zu ernährungsbedingtem Haarausfall kommen. Defizite sind bei einer Alopezie aufgrund von einseitiger Ernährung allerdings relativ leicht auszugleichen.
