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Genetischer Haarausfall November 15, 2013 d.rose

Genetischer Haarausfall

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Genetischer Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, ist keine Eigenschaft, die man gerne vererbt bekommt. Rund 80 Prozent der männlichen Bevölkerung erwartet das Schicksal, im Alter einmal eine Glatze zu bekommen, aber auch Frauen sind betroffen. Der vererbte Haarausfall ist damit der häufigste unter allen Arten. Wer in jungen Jahren schon mal herausfinden möchte ob er ein hohes Risiko trägt einmal viele Haare zu verlieren, der kann ein bisschen in der Familiengeschichte herumstöbern.

Bei Männern fängt es oft mit Geheimratsecken an, geht weiter mit der Halbglatze bis eine Tages vielleicht gar kein Haar mehr auf dem Kopf bleibt. Ist der Verlauf des Haarausfalls an der Stirn beginnend und setzt sich nach hinten fort, so handelt es sich meistens um einen vererbten Haarausfall. Geheimratsecken bilden sich oft schon im Alter von 20 bis 30 Jahren aus, der Entwicklungsprozess verläuft unterschiedlich schnell.

Bei Frauen dünnt sich das Haar hingegen entlang des Scheitels aus. Auch wenn sich sehr selten eine komplette Glatze bildet, so schimmert doch sie Kopfhaut durch. Für Frauen kommt erschwerend hinzu, dass der Haarausfall nicht so anerkannt ist wie bei Männern und mit dem vollen Haar auch das Symbol für Weiblichkeit schwindet.

Die Vererbung erfolgt nach derzeitigem Wissensstand über verschiedene Gene. Die Ursache ist bei beiden Geschlechtern gleich. Eine ererbte Empfindlichkeit des Haarfollikels gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron, beziehungsweise seinem Abbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT) sorgt für die ausfallenden Haare. Die Follikel verkümmern zunehmend und die Wachstumsphase der Haare wird verkürzt. Das heißt die neuen Haare sind kürzer, dünner und fallen eher aus.

Verhindern kann man den vererbten Haarausfall nicht. Allerdings kann man verhindern, dass weitere Faktoren den Haarverlust schneller vorantreiben. Zum Beispiel durch eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Stress. Wer noch mehr gegen sein Leiden tun möchte, der kann sich über verschiedene Formen der Behandlung informieren.

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