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Kopfhaut-Biopsie November 15, 2013 d.rose

Kopfhaut-Biopsie

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Bei der Kopfhaut-Biopsie handelt es sich um eine Gewebeentnahme der Kopfhaut. Unter örtlicher Betäubung wird ein circa 4mm großes Stück, inklusive der Haarwurzeln, mithilfe eines Stanzgerätes entnommen. Wichtig ist dabei, dass eine Fläche entnommen wird, auf der das Krankheitsbild besonders deutlich zu erkennen ist. Es bringt zum Beispiel nichts, einen Bereich zu entnehmen, an dem bereits alle Haarwurzeln verödet sind. Meist wird ein Stück an der Grenze zwischen Alopezie und Normalhaut entnommen. Die Probe muss eine ausreichende Tiefe haben, es wird also bis ins Unterhautgewebe vorgedrungen. Hinterher erfolgt unter Einsatz eines Mikroskopes eine Untersuchung im Labor. Es wird unter anderem die Anzahl und die Struktur der Haarfollikel untersucht, aber auch die umliegende Haut.

Die Methode der Kopfhaut Biopsie wird in der Regel dann angewendet, wenn mit anderen Formen der Untersuchung keine Ursache der Krankheit festgestellt werden kann oder der Verdacht auf eine Kopfhauterkrankung besteht. Es sollte genau überdacht werden, ob die Kopfhaut- Biopsie wirklich notwendig ist, da eine kleine Narbe zurückbleibt.
Eine medizinische Notwendigkeit besteht, wenn ein Verdacht auf entzündliche Kopfhauterkrankungen besteht, wie zum Beispiel Pilzbefall. Selbstverständlich werden die Kosten dann auch von den Krankenkassen übernommen.

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