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Der kreisrunde Haarausfall – häufig sind Männer betroffen November 15, 2013 d.rose

Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia Areata)

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Alopecia areata oder auch kreisrunder Haarausfall genannt, ist ein runder, lokal begrenzter und krankhafter Haarausfall. Meist tritt er familiär gehäuft auf und Menschen, jeden Alters, können betroffen sein. Hauptsächlich tritt er im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt auf und wir vermehrt bei Männern festgestellt.

In der Regel treten am Kopf eine oder mehrere kreisrunde kahle Stellen auf. In den meisten Fällen sind die kahlen Haarstellen auch entzündet. Oft mit dem kreisrunden Haarausfall einhergehend sind auch Veränderungen an den Fingernägeln.

Warum kreisrunder Haarausfall entsteht, ist noch nicht eindeutig geklärt und auch die Ärzte wissen nicht immer Rat. Es sollte in jedem Fall das Krankheitsbild des einzelnen Patienten untersucht werden. Denn gibt Hoffnung, denn diese kahlen Stellen auf dem Kopf können wieder rückgängig gemacht werden können.

Wer also solch einen kreisrunden Haarausfall bei sich oder bei Personen in seinem Umfeld entdeckt der begebe sich bitte in die Hände eines Dermatologen (Hautarzt) und lässt sich von diesem behandeln. Dermatologen sind für die Haut zuständig, also auch für die Kopfhaut und somit können sich dann auch den Haarausfall behandeln. Der kreisrunde Haarausfall wird dann in einer mehrstündigen Behandlung bzw. in mehreren Sitzungen beim Dermatologen behandelt und Therapiert.

Es gibt die Theorie, dass sich Immunzellen, die eigentlich für die Abwehr von Pilzen, Bakterien oder Viren zuständig sind, plötzlich ihre Aktivität gegen die Zellen in den Haarwurzeln einsetzen. Das nennt man eine Störung des Immunsystems, eine Autoimmunreaktion. In diesem Fall werden die eigenen Haare plötzlich vom Immunsystem als fremd erkannt und abgestoßen. Meist wachsen die kahlen Stellen ganz von selbst wieder zu, in schweren Fällen kann es aber zum Totalverlust der Haare kommen.

Behandelt werden kann der kreisrunde Haarausfall mit einer topischen Immuntherapie, mit der Chemikalie Diphennylclycopropenon (DCP). Das DCP ist nicht riskant, doch die Therapie kostet Zeit und Geduld. Behandlungserfolge von bis zu 60% sprechen für die Methode. Weiter kann eine PUVA-Therapie helfen. Hier wird mit ultravioletten Strahlen in Kombination mit einem ausgewähltem Medikament die Therapie gestartet. Allerdings sind Skeptiker zu Recht dagegen, denn die Therapie dauert extrem lange und das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken ist sehr hoch.
Zurzeit wird an Mitteln geforscht, die den kreisrunden Haarausfall gezielt heilen können.

Es wird auch vermutet dass Alopecia areata durch eine psychische Störung oder Stress ausgelöst wird. Nach einer Wiederherstellung des Inneren Gleichgewichtes wird hier von der Wiederkehr der Haarpracht ausgegangen.

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