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Mineralien November 15, 2013 d.rose

Mineralien

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Vitamine allein genügen nicht um unseren Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Mineralien haben wichtige Funktionen für Stoffwechsel, Wachstumsprozesse und Blutbildung. Als wichtigste Mineralien für unser Haar lassen sich Eisen, Zink und Selen nennen.

Eisen ist an der Sauerstoffversorgung im menschlichen Körper beteiligt. Tritt ein Mangel auf, dann wird das Mineral nur noch für die allerwichtigsten Funktionen verbraucht, wie zum Beispiel die Bildung der roten Blutkörperchen. Fingernägel und Haare sind im Vergleich eher unwichtig, deshalb zeigt sich die Unterversorgung als aller erstes hier. Sowohl die innere Struktur des Haares wird geschädigt, als auch die Funktion der Talgdrüsen, die das Haar mit Fett geschmeidig machen.
Ob ein Mangel an Eisen besteht, lässt sich leicht durch eine Blutuntersuchung beim Arzt feststellen. Besonders häufig tritt Eisenmangel bei Vegetariern auf, da Fleisch ein großer Lieferant des Minerals ist. Auch Frauen sind häufiger betroffen, da bei den Monatsblutungen Eisen verloren geht. Eine richtige Ernährung oder Eisentabletten können einen Mangel ausgleichen.

Zink ist für unser Haar das wichtigste Mineral, ein Mangel macht es brüchig, glanzlos und kann sogar zu frühzeitigem Ergrauen und Haarausfall führen. Zink kann nicht zwischengespeichert werden, es muss also regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Veganer, Schwangere, stillende Frauen, kleine Kinder und ältere Menschen sind am anfälligsten für einen Mangel. Es wird empfohlen Zink durch natürliche Nahrungsmittel aufzunehmen, sind aber bereits Mangelerscheinungen deutlich, so können Zinkpräparate helfen.

Selen wird über Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Milch- und Getreideprodukte aufgenommen. Ein Mangel kann Müdigkeit, Leistungsschwäche, Unfruchtbarkeit und Haarausfall begünstigen. Meist reicht die normale Ernährung aus, um den Tagesbedarf an Selen zu decken. Haben Sie aber den Verdacht nicht genügend Selen aufzunehmen, dann können Sie einen Urin oder Bluttest beim Arzt vornehmen lassen. Wird der Mangel bestätigt, können Sie auf Präparate aus dem Handel zurückgreifen. Wird etwas mehr Selen aufgenommen, als eigentlich nötig ist, so hat das keine schlechten Folgen. Daher ist das Präparat auch rezeptfrei erhältlich. Ab einer größeren Menge „zu viel“ kann Selen aber durchaus giftig wirken und wiederum zu Haarausfall führen.

 

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