Nach welchen Kriterien prüft Stiftung Warentest die Haarwuchsmittel?
Hier wird es schwierig, denn es gibt keine profunden Testberichte zum Thema Haarwuchsmittel von der Stiftung Warentest.
Erst muss unterschieden werden zwischen Männern und Frauen und dann muss das richtige Mittel bewertet werden. Dafür werden explizit Fachärzte und Spezialisten nach Ergebnissen mit Patienten befragt.
Nach Stiftung Warentest gibt es zwei Mittel die tatsächlich den Haarausfall stoppen, einen Neuwuchs allerdings setzen sie nicht in Kraft. Stiftung Warentest rät auf jeden Fall anfangs zu einer Klärung der Ursache für den Haarausfall mit dem Hausarzt. Ist der Haarausfall anlagebedingt, können Frauen zu östrogenhaltigen Präparaten greifen, Männer können Propecia einnehmen oder die Kopfhaut mit Regaine einreiben.
Nur wer die Haarwuchsmittel auf lange Zeit verwendet, wird einen Erfolg bemerken. Allerdings gibt es keine Langzeitstudien. Die Stiftung Warentest führte Interviews mit Dermatologen und kam zu dem Ergebnis, dass man unbedingt auf die Nebenwirkungen achten sollte. So ist bei längerer Einnahme einiger Wirkstoffe sogar eine Minderung der Libido möglich. Besser sei es laut dem Interview, sich psychisch mit dem Problem auseinander zu setzen.
